Im Rahmen des Festivals aktueller Kunst “Made in Potsdam 2026” eröffnet am Samstag, 17. Januar 2026 um 16 Uhr eine Doppelausstellung mit dem Maler Max Grote und der Fotografin Lisa Krauß im Kunstraum Potsdam / Waschhaus.
Abb. oben: Kunstraum Potsdam / Waschhaus, Foto: © Veranstalter
Max Grotes Ausstellung “Vanitasparade” bewegt sich zwischen Residenzen und Gegenwart und vereint in großformatigen Arbeiten eine altmeisterliche Handschrift mit zeitgenössischer Perspektive. In dunklen, dramatischen Szenerien zeigt er Pferdefiguren, Porträts und Selbstporträts sowie Ganzkörperstudien. Grote nutzt sein künstlerisches Schaffen, um sich selbst, sein Körperbild und seine Position in der Kunstwelt zu reflektieren. Für ihn ist Kunst ein Mittel zur Selbstbefragung und Auseinandersetzung mit der eigenen Erfahrung und künstlerischen Tradition, weniger ein Werkzeug für gesellschaftliche Botschaften. Im Zentrum steht das Malen als autonome, reflektierende künstlerische Praxis.
Max Grote (*2003, Berlin) lebt heute in Hamburg. Er studierte zunächst an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und setzt seit 2024 seine künstlerische Ausbildung an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) fort, wo er in der Klasse von Jorinde Voigt studiert. Sein erstes eigenes Atelier hatte Max Grote im Potsdamer Rechenzentrum. Grote wird in Potsdam durch die Galerie Schindler vertreten.

Die Fotografin Lisa Krauß arbeitet auch unter dem Künstlernamen Syndrolin. In ihrer Ausstellung “Echoes of Transformation” lädt sie in eine experimentelle Bildwelt ein, in der sich Realität und Vorstellung berühren. Ihre Fotografien erkunden Übergänge zwischen Licht und Dunkelheit, Körper und Abstraktion sowie Form und Material und machen Transformation als offenen, vielschichtigen Prozess sichtbar.
Lisa Krauß (*1999, Potsdam) hat eine fotografische Ausbildung am Lette Verein Berlin absolviert und zuvor an der Medienschule Babelsberg ihren Schwerpunkt in Grafik und visueller Gestaltung gelegt.
Made in Potsdam ist ein jährlich stattfindendes Festival, initiiert von der fabrik Potsdam und dem Kunstraum Potsdam / Waschhaus, das lokale und internationale Künstler:innen zusammenbringt, die in Potsdam leben oder hier als Artists in Residence gearbeitet haben.
Die gezeigten Genres reichen von Tanz über Klang bis zu Bild. In der Festivalausgabe 2026 werden Werke von Künstler:innen wie Current Works, Laura Gary, Johanna Ackva, Max Grote, Lisa Krauß, Yotam Peled & Nitzan Moshe, Silvia Remigio und vielen weiteren gezeigt.
Das Festival versteht sich als Ort der Begegnung zwischen Künstler:innen und Publikum, zwischen der Stadt und der Welt, sowie zwischen Erinnerung und Aufbruch. Es möchte ein vielstimmiges Gespräch über das, was Menschen bewegt, und über die Kunst, im Moment präsent zu sein, eröffnen. Made in Potsdam wird von der Landeshauptstadt Potsdam, mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und durch radio3 unterstützt.
WANN?
Vernissage: Samstag, 17. Januar 2026, 16:00 Uhr
Ausstellungsdaten: Sonntag, 18. Januar bis Sonntag, 15. Februar 2026
Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag, 13:00–18:00 Uhr
WO?
Kunstraum Potsdam / Waschhaus
Schiffbauergasse 4D
14467 Potsdam
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