Mit dem KVOST Stipendium und dem Claus Michaletz Preis setzt der Kunstverein Ost seine gezielte Förderung von Künstler:innen mit biografischen Wurzeln in Ost- und Mitteleuropa fort – inklusive Residency in Berlin und Einzelausstellung im Herbst 2026. Bewerbungsschluss ist der 17. April 2026.
Abb. oben: Courtesy of KVOST
Der Kunstverein Ost schreibt das diesjährige KVOST Stipendium aus, welches seit 2022 in Kombination mit dem Claus Michaletz Preis vergeben wird. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis gedenkt an den Verleger und Gründer der Secco Pontanova Stiftung, Claus Michaletz. Das Preisgeld geht in voller Höhe an die Stipendiat:innen. Zusammen mit dem KVOST Stipendium, das eine Artist in Residency in Berlin mit anschließender Einzelausstellung im KVOST beinhaltet, ermöglicht die Vergabe des Claus Michaletz Preises eine weitergehende, nachhaltige Förderung der Künstler:innen.
Angesprochen sind Künstler:innen, deren biografische Wurzeln in Ost- und Mitteleuropa / dem ehemaligen Ostblock liegen.
Mit dem Stipendium lädt KVOST Künstler:innen dazu ein, dem vielschichtigen Bedeutungsgeflecht der Leipziger Strasse / Dönhoffplatz und seiner Umgebung nachzuspüren oder sich mit anderen geografischen und biografischen Aspekten des Ostens auseinanderzusetzen. Die in diesem Prozess entstandenen Werke werden in einer Einzelausstellung präsentiert, die zur Berlin Art Week im September 2026 eröffnet.
Die Bewerbungsunterlagen sind ab sofort verfügbar: KVOST Stipendium
Bewerbungsschluss ist der 17. April 2026.
Bisherige Stipendiat:innen waren 2019 der rumänische Künstler Vlad Nancă, 2020 die portugiesische Künstlerin Cristina Ferreira-Szwarc, 2022 die ukrainische Künstlerin Olena Pronkina, 2023 die rumänische Künstlerin Larisa Sitar, 2024 die polnische Künstlerin Magdalena Ciemierkiewicz und 2025 der georgische Künstler David Apakidze.
Der Kunstverein Ost – kurz KVOST – wurde 2018 gegründet und widmet sich der Förderung von Künstler:innen, die aus Ost- und Mitteleuropa stammen oder deren Lebensweg und Arbeitsweise von der Erfahrung des ehemaligen Ostblocks geprägt wurden.





