DEEDS KALENDER: Giulia Andreani. Sabotage – Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart | bis 13.09.2026
Giulia Andreani eröffnet am 27. Februar 2026 das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen sichtbar machen. Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien“ lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart. Andreanis Jubiläumsbeitrag rahmt historische Sammlungen durch zeitgenössische Perspektiven neu: Die Ausstellungsarchitektur verweist auf Sigmar Polkes Ausstellung „Drei Lügen der Malerei“ im Hamburger Bahnhof von 1997 und ihre Gemälde werden gemeinsam mit Werken der Antikensammlung, des Kunstgewerbemuseums, Museums Europäischer Kulturen und Kupferstichkabinetts gezeigt.
WANN?
Ausstellung: Freitag, 27. Februar – Sonntag, 13. September 2026
Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin
Eröffnung: Donnerstag, 26. Februar, 19:00 Uhr
WO?
HAMBURGER BAHNHOF –
NATIONALGALERIE DER GEGENWART
Invalidenstraße 50
10557 Berlin
Abb. oben: Giulia Andreani, Paint Unbidden (Palimpsest), 2025 © Giulia Andreani und ADAGP, Paris 2026; Courtesy die Künstlerin und Galerie Max Hetzler, Berlin | Paris | London | Marfa, VG Bild-Kunst, Bonn 2026 / Foto: def image



