Die Performance #freemaria ist ein künstlerisches und reflexives Projekt der belarussischen Künstlerin und demokratischen Oppositionspolitikerin Maria Kalesnikava. Ausgehend von den politischen Ereignissen in Belarus seit 2020 verbindet die gemeinsam mit Regisseur Jochen Sandig entwickelte Arbeit persönliche Erfahrung, politische Realität und philosophische Reflexion. Im offenen Bühnenraum entsteht eine Einladung zum Zuhören und Nachdenken über innere Freiheit, Würde und die Verantwortung des Einzelnen. Die Aufführung findet am 9. April um 20:00 Uhr im Radialsystem Berlin statt.
Abb. oben: Maria Kalesnikava ©LEIDIK 2020
#freemaria ist ein Performance- und Reflexionsprojekt von Maria Kalesnikava. Die Künstlerin und demokratische Oppositionspolitikerin aus Belarus, die nach ihrer Freilassung aus der langjährigen Haftstrafe im Dezember 2025 den ihr bereits 2022 zuerkannten Internationalen Karlspreis zu Aachen im März 2026 persönlich entgegennehmen konnte, entwickelt diese Arbeit im Radialsystem Berlin gemeinsam mit dem Regisseur Jochen Sandig auf Grundlage der Ereignisse in Belarus in 2020 und den darauffolgenden Jahren. In einem offenen Bühnenraum wird das Publikum eingeladen Maria Kalesnikava zuzuhören.
Im Zentrum stehen innere Freiheit, Würde und die Verantwortung für eigene Entscheidungen. Das Projekt erzählt von Standhaftigkeit, von der Liebe zu Familie und Land und von der Kraft des Geistes – einer Kraft, die selbst unter äußerem Druck frei bleiben kann. Die Performance verbindet die persönliche Erfahrung von Maria Kalesnikava mit philosophischer Reflexion. Musik und Kunst werden dabei zum inneren Raum der Seele – ein Ort für Gedanken, Hoffnung und Mut. Vielleicht rettet Kunst nicht die Welt, aber sie kann Menschen Kraft geben und Rettung bringen. Diese Erkenntnis möchte Maria Kalesnikava mit uns allen teilen.
WANN?
Donnerstag, 09. April 2026, 20 Uhr
WO?
Radialsystem Berlin
Holzmarktstraße 33
10243 Berlin





