Im März 2026 findet in Berlin die zweite Ausgabe von WOMEN ART OPEN statt – ein stadtweites Programm zur Sichtbarkeit von Künstlerinnen* in Geschichte und Gegenwart. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2025 wächst die Initiative deutlich und vereint zahlreiche Museen, Kommunale Galerien, Kunstvereine und Projekträume. Mit Ausstellungen, Performances, Diskursformaten und interdisziplinären Veranstaltungen setzt WOMEN ART OPEN ein starkes Zeichen für Gleichstellung, Vielfalt und strukturelle Stärkung von Künstlerinnen* im Kunstbetrieb.
Abb. oben: Courtesy of fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen.
WOMEN ART OPEN 2026: Ein Monat, viele Kunstorte, gemeinsame Sichtbarkeit. Im gesamten Monat März 2026 findet in Berlin die zweite Ausgabe von WOMEN ART OPEN statt – ein stadtweites Programm zur Sichtbarkeit von Künstlerinnen* in Geschichte und Gegenwart.
Nach dem erfolgreichen Auftakt 2025 mit 30 Kunstorten, rund 50 Veranstaltungen und etwa 150 beteiligten Künstlerinnen wächst die Initiative in diesem Jahr deutlich:
• 54 Kunstorte (Kommunale Galerien, Museen, Kunstvereine, Projekträume)
• ca. 40 Ausstellungen mit Einzel- und Gruppenschauen sowie thematischen Präsentationen im feministischen Kontext
• nahezu 100 Veranstaltungen (Eröffnungen, Führungen, Performances, Workshops, Gespräche, Artist Talks, Live-Events)
• etwa 200 historische und zeitgenössische Künstlerinnen vor Ort sichtbar
• digitale Webarchive mit über 500 Künstlerinnen
WOMEN ART OPEN steht für ein gemeinsames Handeln zahlreicher Berliner Institutionen – von großen Museen bis zu freien Projekträumen – und setzt ein starkes Signal für Vielfalt, Vernetzung und strukturelle Stärkung von Künstlerinnen*.
Vermittlungsangebote, Diskursformate sowie performative und interdisziplinäre Programme schaffen Räume für Austausch und neue Perspektiven. Rund 90 % der beteiligten Kunstorte halten eine Aktion zum Weltfrauentag für wichtig oder sehr wichtig. Die hohe Beteiligung basiert zudem auf bestehender fachlicher Wahrnehmung: 63 % der Institutionen kannten die Initiative fair share! bereits über die Website, 40 % folgen den Social-Media-Kanälen, und etwa jede dritte beteiligte Person hat Projekte von fair share! bereits live erlebt.
fair share! möchte die Initiative WOMEN ART OPEN langfristig als feste jährliche Institution im Berliner Kulturkalender etablieren und perspektivisch eine kulturelle Trägerschaft für kommende Ausgaben gewinnen. Ein interaktiver Stadtplan mit allen Veranstaltungen, Online-Listings sowie weiterführende Informationen sind digital hier verfügbar: WOMEN ART OPEN 2026
Über fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen
fair share! ist eine weit vernetzte Initiative von Bildenden Künstlerinnen*, Kunsthistorikerinnen* und Kulturschaffenden aus Berlin. Ziel der vielfältigen Aktionen und Projekte ist es, das Bewusstsein für Geschlechtergerechtigkeit im Kunstbetrieb zu stärken und die öffentliche Präsenz von Künstlerinnen* nachhaltig zu erhöhen.

Angesichts aktueller reaktionär-antifeministischer Entwicklungen in vielen Teilen der Welt setzt fair share! ein klares Zeichen für die Rechte von Frauen* im Allgemeinen und von Künstlerinnen* im Besonderen: Kunst braucht Gleichstellung*.
9. März 2026 Frauen*streik:
fair share! unterstützt den globalen Frauen*streik ENOUGH! am 9. März 2026 und beteiligt sich mit einer Performance um 13 Uhr an der zentralen Veranstaltung am Brandenburger Tor von 12 bis 16 Uhr. Die Aktion versteht sich als künstlerischer Beitrag zum internationalen feministischen Protesttag und verbindet künstlerischen Ausdruck mit gesellschaftspolitischem Engagement.
Teilnehmende Museen, Kommunale Galerien, Kunstvereine und Projekträume:
Akademie der Künste, Alpha nova & galerie futura, Alte Feuerwache | Projektraum, Alte Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, attaque(e)r le visible, A TRANS Projektraum, Bärenzwinger, Basement – Raum für Kunst, Berlinische Galerie – Museum für Moderne Kunst, Schloss Biesdorf, Bröhan Museum. Jugendstil Kunst Design, Brücke-Museum, Alexander und Renata Camaro Stiftung, C/O Berlin, Deutscher Künstlerbund, DIEresidenz Berlin, Frauenmuseum Berlin / Kommunale Galerie Berlin, Galerie im Körnerpark, Galerie im Saalbau, Galerie im Tempelhof Museum, Galerie im Turm, Galerie Kungerkiez, Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst, GEDOK Berlin, Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin, Goldrausch Künstlerinnenprojekt, Gropius Bau, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Haus am Kleistpark, Haus am Lützowplatz, Haus. Kunst. Mitte., HB55 Kunstfabrik, Humboldt Forum, Inselgalerie Berlin, Käthe-Kollwitz-Museum Berlin, Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin, Kunstraum Kreuzberg / Bethanien, KW Institute for Contemporary Art, Mich selbst und roam projects e.V., Migrantas & SUSI Interkulturelles Frauenzentrum, Neue Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, Museum Reinickendorf, station urbaner kulturen / nGbK Hellersdorf, Axel Obiger – Raum für zeitgenössische Kunst, Odalisque Berlin Raum für Kunst & Embodiment, Palais Popoulaire, Galerie Pankow, Projektraum Kurt-Kurt / Kunst und Kontext im Stadtlabor Moabit, Schwartzsche Villa, Stiftung Archiv der Sozialen Künstlerförderung / Stiftung Stadtmuseum, Stiftung Stadtmuseum Berlin – Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins, Verein der Berliner Künstlerinnen 1867, Zora im WerkStadt Kulturverein Berlin, ZAK – Zentrum für aktuelle Kunst.
WANN?
März 2026 (01.–31. März 2026)
Höhepunkt: Montag, 9. März 2026, 12–16 Uhr
WO?
Stadtweit in Berlin – in 54 Kunstorten (Kommunale Galerien, Museen, Kunstvereine, Projekträume)
Zentrale Veranstaltung am Montag, 9. März 2026:
Brandenburger Tor, Berlin





