Anlässlich des 200. Geburtstags der Fotografie würdigt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe mit dem EMOP Gallery Concept Award 2026/27 die kontinuierliche Arbeit von zehn Berliner Galerien im Bereich künstlerischer Fotografie und ihre Ausstellungskonzepte zum kommenden EMOP Berlin – European Month of Photography. Eine internationale Fachjury wählte aus den Einreichungen aus.
Abb.oben: Courtesy of Kulturprojecte Berlin.
Jurystatement
„Die über 50 Einreichungen zeugen nicht nur von der immensen Angebotsfülle in der Berliner Galerienszene, die eine durchweg hohe Qualität der Galeriearbeit im Bereich der internationalen zeitgenössischen künstlerischen Fotografie erkennen lassen, sondern auch von der Relevanz der von ihnen vertretenen Künstler*innen in aktuellen Diskursen und im Kunstgeschehen. Einen Fokus bei der Auswahl der zehn Projekte legt die Jury auf Galerien, die fotografisch arbeitende Künstler*innen selbstverständlich in ihr genreübergreifendes Galerieprogramm einweben. Sie vertreten Künstler*innen, die die Grenzbereiche der Fotografie immer wieder neu ausloten und damit kontinuierlich den Status des Fotografischen reflektieren oder gar fortschreiben.“
Jury des EMOP Gallery Concept Award
-Nela Eggenberger (Gründerin und Herausgeberin, P.IN.E.A – Photography, Intermedia, Et Al., Wien), Florian Ebner (Leiter der fotografischen Sammlung, Musée national d’art moderne – Centre Pompidou, Paris), und Maren Lübbke-Tidow (Künstlerische Leitung, EMOP Berlin – European Month of Photography, Berlin)
Der EMOP Gallery Concept Award 2026/27 ist mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro dotiert. Der erste Preis ist mit 25.000 Euro, der zweite mit 18.000 Euro und der dritte mit 15.000 Euro dotiert. Sieben weitere Galerien erhalten jeweils 6.000 Euro.
Die Bekanntgabe und Auszeichnung der Plätze eins, zwei und drei wird im November 2026 auf der Paris Photo, der weltweit bedeutendsten Messe für Fotografie, erfolgen. Damit würdigt der Preis die Entstehung der Fotografie vor 200 Jahren in Frankreich und setzt zugleich einen Akzent im Vorfeld des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Paris im Jahr 2027. Alle zehn prämierten Ausstellungsvorhaben werden anschließend vom 4. März bis 4. April 2027 im Rahmen des Fotofestivals EMOP Berlin – European Month of Photography präsentiert.
Die drei erstplatzierten Galerien sind (in alphabetischer Reihenfolge):
-Galerie Molitor
-Galerie Thomas Fischer
-Klemm’s
Die sieben weiteren ausgezeichneten Galerien sind (in alphabetischer Reihenfolge):
BQ
ChertLüdde
Dorothée Nilsson Gallery
Galerie Anton Janizewski
Galerie FWR FeldbuschWiesnerRudolph
Loock Galerie
Shahin Zarinbal
Der EMOP Gallery Concept Award 2026/27 richtet sich an gewerblich arbeitende Berliner Galerien, die sich mit ihrem Programm kontinuierlich für die zeitgenössische Fotografie engagieren. Ausgezeichnet werden Ausstellungsvorhaben, die eigens für den EMOP Berlin – European Month of Photography 2027 entwickelt und im Rahmen des Festivals umgesetzt werden. Damit würdigt das Land Berlin die wichtige Rolle der Galerien als Vermittlerinnen künstlerischer Positionen sowie als zentrale Akteurinnen des Kunstmarktes – und auch den European Month of Photography als bündelnde Kraft, die Berlin als Stadt der Fotografie national und international sichtbar macht.
Als Plattform für die künstlerische, theoretische und institutionelle Weiterentwicklung fotografischer Bildpraxen bringt das Festival Galerien, Museen, Projekträume, Hochschulen sowie Künstlerinnen und Künstler zusammen. Es schafft Räume für Austausch, Professionalisierung und internationale Vernetzung und stärkt damit die kulturelle Strahlkraft Berlins.
WANN?
Ausstellungsdaten: Donnerstag, 04. März 2026 – Sonntag, 04. April 2027
WO?
Kulturprojekte Berlin
Klosterstraße 68
10179 Berlin







