DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam kündigt sein Ausstellungsprogramm 2026 an

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DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam präsentiert sein Programm 2026 unter der neuen Direktorin Anna Schneider. Mit Fokus auf Dialog, Diversität und Teilhabe stärkt das Haus seine Rolle als offener Kulturort und fördert unterrepräsentierte Stimmen. Das Jahr umfasst zwei zentrale Ausstellungen: Oscar Murillo. Kollektive Osmose und eine umfassende Retrospektive zu Annemirl Bauer.

Abb. oben: Oscar Murillo, A song to a tearful garden [Ein Lied für einen tränenreichen Garten], Teil der 36. Biennale von São Paulo, Not All Travellers Walk Roads — Of Humanity as Practice, 6. September 2025 – 11. Januar 2026. Courtesy of the artist © Oscar Murillo. Foto: Reinis Lismanis.

Oscar Murillo. Kollektive Osmose

14.03.2026 – 09.08.2026

Der kolumbianische Künstler Oscar Murillo verwandelt Innen- und Außenräume des MINSK in ein lebendiges Experiment über Austausch, Gemeinschaft und künstlerische Handlungskraft. Kollektive Osmose entfaltet einen Dialog zwischen Murillos malerischer und installativer Praxis und Werken von Claude Monet.

Der wissenschaftliche Begriff der Osmose dient als Bild für Durchlässigkeit: Die Ausstellung öffnet das Museum hin zur Stadt und zur Welt. Sie markiert zudem die erste Kooperation zwischen dem MINSK und dem Museum Barberini, wo ebenfalls Werke Murillos gezeigt werden.

Direktorin Anna Schneider betont Murillos Fähigkeit, „Grenzen zu durchbrechen und neue Formen der Gemeinschaft zu entwerfen“. Die Ausstellung wird kuratiert von Anna Schneider und Daniel Milnes, mit Luisa Bachmann als kuratorischer Assistenz.

Über den Künstler

Oscar Murillo (geb. 1986, La Paila) arbeitet mit Malerei, Installation, Video und partizipativen Projekten. Sein Werk reflektiert kollektive Kultur und soziale Dynamiken. Sein monumentales Projekt The flooded garden wurde 2024 in der Tate Modern präsentiert. 2019 erhielt er gemeinsam mit drei weiteren Künstler*innen den Turner Prize.

Annemirl Bauer

05.09.2026 – 07.02.2027

Im Herbst 2026 zeigt DAS MINSK eine große Retrospektive zu Annemirl Bauer (1939–1989). Die Ausstellung würdigt eine kompromisslose Künstlerin aus Berlin und Brandenburg, deren kritische, sozial engagierte Position lange marginalisiert wurde.

Die Schau präsentiert Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Objekte und beleuchtet Bauers Widerstand gegen die Repressionen der DDR-Politik.

Kuratiert wird die Ausstellung von Marie Gerbaulet, mit Luisa Bachmann als kuratorischer Assistenz, in Zusammenarbeit mit Amrei Bauer, Nachlassverwalterin und Leiterin des Annemirl Bauer Hauses.

WANN

Murillo: Samstag, 14.03.2026 – Sonntag, 09.08.2026
Bauer: Samstag, 05.09.2026 – Sonntag, 07.02.2027

WO

DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam
Max-Planck-Straße 17, 14473 Potsdam

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