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Project Space Festival 23: Eine Gemeinschaft von Räumen | 01.06.-30.06.2023

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Die siebte Ausgabe des Project Space Festivals findet dieses Jahr im Juni statt und erklärt eine dezentrale Gemeinschaft von Räumen zur Institution. Mit seinem einmonatigen Programm ermöglicht das Festival einen umfassenden Einblick in die künstlerischen und gemeinschaftlich organisierten Projekträume der Stadt. 

Abb. oben: super bien! Abluft. mit: Max Brück, kuratiert von Elisabeth Sonneck. Foto: Joe Clark, 2022

Für die bildende Kunst ist Berlin eine Stadt der Projekträume – der Vielen. Sie steht dafür, Bedürfnisse zu hören und neue Modelle des Handelns zu ermöglichen, die zuerst in der Kunst und kuratorischen Arbeit ihrer nicht-institutionellen Räume stattfinden. Ist das Fehlen einer legitimen Institution namens Kunsthalle zu einem leeren Zentrum innerhalb der Stadt geworden, um das sich die lokale Szene mehr und mehr versammelt? Oder ist die einzige legitime Institution eine Gemeinschaft von Räumen? 

Das Project Space Festival lädt vom 01.-30. Juni 2023 dazu ein, 30 Veranstaltungen der freien Projektraum-Szene in Berlin zu besuchen. Jeder Projektraum hat an einem anderen Tag bis zu 24 Stunden Zeit, um eine Veranstaltung zu realisieren.

DEEDS NEWS - BETON Berlin- Photo Paula G. Vidal, PSF 2022
BETON Berlin | Waxed City. mit: Anaïs Edely, kuratiert von BETON Berlin. Foto: Paula G. Vidal, 2022

Das Festival ist eine seit 2014 bestehende Graswurzel-Veranstaltung der freien Berliner Projektraum Szene aus der bildenden Kunst. In diesem Jahr findet es zum siebten Mal statt und versteht sich als ‘Eine Gemeinschaft von Räumen’. Eine Gemeinschaft sollte befreiend sein. Deshalb schafft das Project Space Festival nicht nur Sichtbarkeit für die Programmgestaltung der Berliner Projekträume, sondern engagiert sich für eine gerechte Verteilung von Ressourcen innerhalb der bildenden Kunst.

DEEDS NEWS - Spoiler Aktionsraum - Photo Joe Clark, 2022
SPOILER Aktionsraum | OFFFENCE . mit: Jakob Francisco, Julia Grybos & Barbora Zentková, Eduardo José Rubio Parra, Sara Kramer, Roman Liška, Eglė Ruibytė, kuratiert von Katharina Wendler & Sophia Scherer. Foto: Joe Clark, 2022

Die Notwendigkeit, über faire Verteilung zu diskutieren, erfordert einen Perspektivwechsel: Statt kulturelle Räume als isolierte Einheiten zu betrachten, sollten wir auf wechselseitige Unterstützung und Abhängigkeiten achten und über unsere gemeinsamen Möglichkeiten sprechen.

Transparenter Jury-Prozess aus ehemaligen Teilnehmenden

Eine fünfköpfige Jury hat aus 79 Einreichungen gemeinsam entschieden, welches Programm im Juni stattfinden wird. Das besondere an der diesjährigen Jury-Zusammensetzung ist, dass sie in vorigen Ausgaben mit einem Projekt bereits am Project Space Festival teilgenommen haben.

Die Mitglieder der Jury

Kate Brown (Ashley | PSF 2019) , Kira Dell (Neun Kelche | PSF 2022), Christopher Kline (Kinderhook & Caracas | PSF 2014, 2015, 2016), Robert Sakrowski (panke.gallery | PSF 2019) , Laura Helena Wurth (FKA SIX | PSF 2022).

WO?

Ausstellungstage:

Donnerstag, 1. Juni – Freitag, 30. Juni 2023

WANN?

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