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FESTTAGEKONZERT der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von ihrem Ehrendirigenten Zubin Mehta | 29.03.2024

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Im FESTTAGEKONZERT am 29. März 2024 spielt die Staatskapelle Berlin, dirigiert von ihrem Ehrendirigenten Zubin Mehta, Anton Bruckners Sinfonie Nr. 8 in c-Moll in der Philharmonie Berlin. Nach Beginn des zweiten RING-Zyklus ist das Konzert ein weiterer Höhepunkt der FESTTAGE rund um Ostern.

Abb. oben: Zubin Mehta | FESTTAGEKONZERT der Staatskapelle Berlin am 29. März 2024, Credits: Marco Brescia / La Scala

Zubin Mehta wurde vor zehn Jahren, im Februar 2014, zum Ehrendirigenten der Staatskapelle Berlin ernannt. Das FESTTAGEKONZERT ist sein 20. Konzert am Pult des mit ihm seit fast zwei Jahrzehnten eng verbundenen Orchesters, das er darüber hinaus bereits bei zahlreichen Opern dirigiert hat.

Nach seinem Durchbruch mit der 7. Sinfonie schuf Anton Bruckner für seine Achte ein besonders gewaltiges Konzept. Der für die Uraufführung angefragte Dirigent Hermann Levi stand dem Werk jedoch zunächst skeptisch gegenüber, was den getroffenen Bruckner zu einigen Änderungen und Kürzungen bewegte. Die Zweitfassung, die Hans Richter am 18. Dezember 1892 zur Uraufführung brachte, wurde zum Triumph des alternden Komponisten. Die opulent instrumentierte »Finalsinfonie« lebt von ihren Aufschwüngen und Steigerungen, aber auch von Momenten des Innehaltens, die wirken können, als ob die Musik sich selbst nachlauscht.

Zubin Mehta absolvierte seine Dirigentenausbildung an der Wiener Musikakademie bei Hans Swarowsky und dirigierte bereits 1961 die Wiener und Berliner Philharmoniker sowie das Israel Philharmonic Orchestra. Er war Musikdirektor in Montreal, Los Angeles, Florenz und ab 1978 beim New York Philharmonic Orchestra für dreizehn Jahre, die längste Ära in der Geschichte des Orchesters. Sein Debüt als Operndirigent gab Zubin Mehta 1963 in Montreal. Seitdem stand er u. a. am Pult der Metropolitan Opera New York, der Wiener Staatsoper, des Royal Opera House Covent Garden, des Teatro alla Scala di Milano, des Maggio Fiorentino, der Salzburger Festspiele und der Bayerischen Staatsoper, die er von 1998 bis 2006 als Generalmusikdirektor leitete. 50 Jahre nach seinem Debüt mit dem Israel Philharmonic Orchestra verabschiedete er sich 2019 als Music Director von diesem Ensemble, das ihn zum »Conductor Emeritus« ernannte. An der Staatsoper Unter den Linden steht er regelmäßig am Pult, zuletzt bei der Neuproduktion »Der Rosenkavalier«. 2014 ernannte ihn die Staatskapelle Berlin zu ihrem Ehrendirigenten. Als einer der angesehensten Dirigenten seiner Zeit trägt Zubin Mehta den Nikisch-Ring, der ihm von Karl Böhm vererbt wurde. Die weltweite Förderung junger Talente liegt Zubin Mehta sehr am Herzen. In seiner Heimatstadt Bombay hat er die Mehli Mehta Music Foundation gegründet und unterstützt dort und in Israel fortwährend die Bemühungen, Kinder an die klassische Musik heranzuführen.

DEEDS.NEWS-Staatskapelle Berlin-photo Peter Adamik
Staatskapelle Berlin, Credits: Peter Adamik

Mit einer Tradition von mehr als 450 Jahren zählt die Staatskapelle Berlin zu den ältesten Orchestern der Welt. Als Hofkapelle von Kurfürst Joachim II. von Brandenburg 1570 ins Leben gerufen, fand das Ensemble mit dem durch Friedrich II. von Preußen initiierten Bau der Königlichen Hofoper Unter den Linden 1742 seine künstlerische Heimat; seither ist es dem Opernhaus im Herzen Berlins fest verbunden. 

WANN?

Freitag, 29. März 2024, um 20.00 Uhr

WO?

Philharmonie Berlin – Großer Saal
Herbert-von-Karajan-Straße
10785 Berlin

KOSTET?

Ticket € 30 – € 129

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