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Montag, November 28, 2022

Inseln des Glücks – Best Of Esterhazy Art Award

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Bis zum 19. August 2021 zeigt die Ausstellung „Inseln des Glücks”, organisiert von NOW Esterhazy Contemporary und dem Collegium Hungaricum Berlin, ein ‚Best Of‘ der jungen ungarischen Kunstszene im CH-Berlin (Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin-Mitte). Die meisten der ausgewählten Künstler:innen sind Preisträger des Esterhazy Art Award. An der Eröffnung führte Kurator Vitus Weh durch die Ausstellung – in Anwesenheit von drei ausstellenden Künstlern: Imre Nagy, Márton Nemes und Péter Puklus.

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Gruppenfoto Vitus Weh, Imre Nagy, Marton Nemes, Marta Nagy, Zsuzska Petro, Peter Puklus (v.l.n.r.)

In der Quarantäne war es deutlich spürbar: Wir sind Inseln. Jede und jeder für sich, und um uns herum ein weiter Ozean. Für viele Künstler und Künstlerinnen ist dieser Zustand allerdings normal. Eingesponnen in das eigene Werk und für sich arbeitend im Atelier leben viele ohnehin im permanenten Homeoffice. Gesellschaftlich gilt solch ein Künstlerleben jedoch nicht als Reduktion, sondern als Verwirklichung.

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Peter Puklus auf Teppich, Foto: Antal

Tatsächlich zeigt sich jüngst in vielen Ateliers, dass ein gesellschaftlicher Rückzug auch positive Expansionen und manchmal sogar „Glück“ mit sich bringt. Die Ausstellung „Inseln des Glücks“ umkreist diese aktuelle Dynamik mit sechs künstlerischen Positionen. Die meisten der ausgewählten Künstler und Künstlerinnen sind Preisträger des Esterhazy Art Award.

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Mira Dalma Makai, Ausstellungsansicht, Foto: Antal

Das Collegium Hungaricum Berlin (CHB) fördert seit 1924 den kulturellen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Ungarn und Deutschland. Das CHB ist heute vor allem im kulturellen Bereich tätig. Seine Programme entstehen in Zusammenarbeit von ungarischen, deutschen und internationalen Künstler:innen und Institutionen. Das Institut besitzt eine eigene Bibliothek, bietet Sprachkurse an und organisiert auch wissenschaftliche Programme.

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Marton Nemes vor Kunstwerk, Foto: Antal

NOW – Esterhazy Contemporary fördert den grenzüberschreitenden künstlerischen Dialog und beauftragt orts- und kontextspezifische Kunstwerke. Im Auftrag der Esterhazy Stiftungen soll NOW – Esterhazy Contemporary die kulturellen Traditionen der Fürsten Esterházy im Bereich der Bildenden Kunst zeitgenössisch fortführen.

In diesem Sinne wird seit 2009 alle zwei Jahre der Esterhazy Art Award ausgelobt. Die flankierende Ausstellung gilt als die wichtigste Leistungsshow der jungen Kunstszene in Ungarn. Aktuell ist der Art Award wieder ausgeschrieben. Die Ausstellung der nominierten Künstler und Künstlerinnen wird von Dezember 2021 bis Februar 2022 im Ludwig Museum in Budapest gezeigt.

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Peter Puklus, Installationsansicht, Foto: Antal

„Der Esterhazy Art Award hat es sich zur Aufgabe gemacht, die junge ungarische Kunstszene zu fördern. Mittlerweile gilt er als tonangebend für den zeitgenössischen Kunstmarkt, denn für zahlreiche Künstlerinnen und Künstler bedeutet die Nominierung den Beginn der internationalen Karriere. Das erfüllt uns mit Stolz und wir freuen uns, auch in Zukunft viele junge Künstler nachhaltig zu unterstützen,“ so Dr. Stefan Ottrubay, Direktionsrat der Esterhazy Stiftungen

Mehr hier: www.esterhazy-now.at

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