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Sonntag, September 25, 2022

Europäischer Monat der Fotografie feiert 2023 Jubiläum

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Alle zwei Jahre präsentiert Kulturprojekte Berlin mit dem “European Month of Photography”, oder kurz EMOP, eines der größten Fotofestivals in Deutschland. Zuletzt zählten im Herbst 2020 mehr als 100 Ausstellungen mit über 500 Künstler:innen zum einmonatigen Programm, das von einer Fachjury ausgewählt wurde.

Abb. oben: Maria Sewcz – ohne Titel, aus der Serie inter esse, Berlin, 1985–1987,
Silbergelatineabzug (Vintage), 40 x 50 cm, © Maria Sewcz


Für das anstehende Jubiläum des EMOP BERLIN – 10 Ausgaben in 20 Jahren – hat Kulturprojekte Berlin gemeinsam mit den maßgeblichen Akteur:innen einen neuen Zeitraum festgelegt. Neues Datum für den 10. EMOP BERLIN ist der 2. bis 31. März 2023. Hiermit nähert sich der EMOP BERLIN den Veranstaltungszeiträumen des europäischen Netzwerkes aus u.a. Paris, Lissabon und Wien an, die mehrheitlich im Frühjahr liegen. Bisher hatte der EMOP in Berlin vom 1. bis 31. Oktober stattgefunden.

Die kuratorische Leitung des Festivals wird Maren Lübbke-Tidow übernehmen. Sie ist in Berlin als Kritikerin, Autorin, Kuratorin und Lehrende tätig, war Chefredakteurin der Zeitschrift Camera Austria International (Graz) und ist Mit-Initiatorin des Interviewprojekts Lighting the Archive. Sie verantwortet die weitere Profilierung des Festivals sowie die inhaltliche Schärfung von Programmpunkten, darunter die Opening Days sowie eine Jubiläumsausstellung.

Moritz van Dülmen (Geschäftsführer von Kulturprojekte Berlin): „Mit dem 10. Europäischen Monat der Fotografie in Berlin haben wir nächstes Frühjahr großes Jubiläum. Mit mehr als 100 Ausstellungen und über 500 Fotograf:innen werden wir alle Genres der Fotokunst, die Fotostadt Berlin und Deutschlands größtes Fotofestival mit unseren europäischen Partnern feiern!“

Der EMOP BERLIN ist Mitglied des European Month of Photography (EMOP), ein europäisches Gemeinschaftsprojekt, dem derzeit auch die Fotofestivals in Lissabon, Luxemburg, Paris und Wien angehören. Bereits 2003 entstand auf Initiative der Berliner Partnerstadt Paris die Idee, ein europäisches Netzwerk von Fotofestivals ins Leben zu rufen. Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist es, die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene zu fördern, die internationale Fotoszene zu stärken, den Austausch von Informationen und Erfahrungen zu intensivieren und junge Künstler*innen zu unterstützen. Im kommenden Frühjahr werden die Festivals in Wien, Paris und Luxemburg an den Start gehen.

Der EMOP Berlin ist ein Projekt von Kulturprojekte Berlin in Zusammenarbeit mit Fotoinstitutionen in Berlin und Potsdam. Er wird ermöglicht durch Mittel der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

www.emop-berlin.eu



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3 Kommentare

  1. das ist ja irreführend
    wenn man schreibt das “100 teilnehmen….”
    schließt man daraus
    dass die deadline für EMOP 2023 schon war.
    das muss umgehend korrigiert werden
    mit freundlichen grüßen
    dr. angelika euchner
    a|e galerie Potsdam

    • Liebe Frau Dr. Euchner,

      vielen Dank für Ihren Kommentar und einen kritischen Blick auf unseren Beitrag. Ihren Hinweis haben wir umgehend geprüft. Jedoch kann es sich nur um ein Missverständnis handeln.
      Im Text ist nicht von 100 Teilnehmern die Rede, sondern von 100 Ausstellungen. Diese Zahl wurde uns vom Veranstalter des EMOP genannt. Sie scheint ein Mengenwert zu sein, den man, ähnlich wie in den Vorjahren, auch im Jahr 2023 anstreben wird. Eine angestrebte Zahl von 100 Ausstellungen bedeutet nicht automatisch, dass die ausstellungsausführenden Teilnehmer bereits feststehen.
      Ziel unseres Beitrags war es vornehmlich, das bevorstehende Jubiläum und den veränderten Termin für das kommende Jahr zu kommunizieren.
      Über die unter dem Beitrag verlinkte Seite erhalten Interessierte weiterführende Informationen.

      Beste Grüße,
      Stephanie Schneider vom Team DEEDS.NEWS

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